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Philosophie

Unsere Forschung beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Architektur

Ansatz

Der Benutzer (der Architektur) ist ein subjektiv empfindendes und wahrnehmendes Wesen, und muss als solches gewürdigt, der Ausgangspunkt jeder anthropozentrisch-architektonischen Auseinandersetzung sein.

Architektur, die gebaute Umgebung, ist ein bewusst erlebtes, subjektives Produkt der menschlichen Wahrnehmung. Unter Anbetracht dieser Tatsache beziehen wir uns intensiv auf neurophilosophische Forschung, zu Gunsten einer repräsentativen und funktionellen Analyse (third-person perspective) der bewusst erlebten Ich-Perspektive (first-person perspective).
Die Neurophilosophie verknüpft geisteswissenschaftliche Reflexionen mit naturwissenschaftlicher Empirik, im Sinne einer Annäherung von Subjektivität und Objektivität.
Unsere Architekturforschung folgt diesem Beispiel. Anhand einer Kombination zweier Leitfäden, eines philosophisch-theoretischen, und eines empirisch-experimentellen, streben wir ein möglichst umfassendes Verständnis menschlicher Wahrnehmung des Raums an.
Der erste Leitfaden ist eine Untersuchung der Entwicklung menschlichen (Selbst)Bewusstseins, der zweite eine Strategie empirische Messwerte hinsichtlich der Beziehung Mensch/Architektur zu erzeugen.

Vergangene Versuchs- und Recherchearbeiten an der Universität Innsbruck (Institut für Gestaltung, Studio2) führen uns zu der These, dass die Architektur Teil des unbewusst erlebten Modells der Realität ist, dem Teil der nicht global verfügbar ist. Architektur wird perzipiert und ihre materielle Präsenz beeinflusst das menschliche Verhalten auf subtile Weise. Die Differenzierung zwischen Perzeption, der beständigen, unterschwelligen Wahrnehmung, und Apperzeption, der selektiven Wahrnehmung, ergibt sich aus neurobiologischer Notwendigkeit. Unbewusst gesteuertes Verhalten ermöglicht, meist reibungslose, Kontinuität, im Rahmen derer zielorientierte Apperzeption vorkommen kann. Die subtile und zurückhaltende Wahrnehmung der Umgebung erlaubt beispielsweise zielgerichtet auf Mitmenschen oder Situationen einzugehen.
Die Wahrnehmung der Architektur beruht auf Sinnesempfindung - um wahrgenommen zu werden muss Architektur Sinne reizen. Die jeweilige Reaktion auf einen gegebenen Reiz resultiert erheblich aus sozial und kulturell erlernten Normen, logischerweise muss die Erforschung der architektonischen Wahrnehmung in der Erforschung menschlicher Realitäten verankert sein.

Im Zuge unserer wissenschaftlichen universitären Tätigkeiten durchleuchten wir ein breites Spektrum an Realitäten, und ihren unterliegenden evolutionären und biologischen Fundamenten, um der zentralen Frage nachzugehen wie es ist, in Architektur zu sein1.

1 T. Nagel, What is it like to be a bat, The Philosophical Review, Vol. 83, No. 4, Oct., 1974

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