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Wettbewerb Voisthalerhütte, 2. Platz


Entwurf

Architektonisches und gestalterisches Konzept

Der Entwurf steht im Spannungsfeld zwischen der Effizienz beim Bau, der Effizienz in der Nutzung und Wirtschaftlichkeit, der Lage zur Terrasse, sowie der Lage in Bezug zur bestehenden Hütte und zur Seilbahn.

Der l-förmige Baukörper grenzt einerseits an die östlichen Fundamente und Kellerwände der bestehenden Hütte, die zum Teil die neue Terrasse bilden, andererseits positioniert er sich über die Seilbahnstation, um eine effiziente Bedienung der Bahn gewährleisten zu können.

Die geschindelten Wände und Dachflächen vermitteln einen homogenen Baukörper. Das Ausdrehen der Wände und des Firstes verleihen der Hütte ein subtiles Spannungsmoment.

 

Umsetzung des Raumprogramms

Das Erdgeschoß öffnet sich mit den beiden abtrennbaren Stuben Richtung Hochschwab und beinhaltet neben der Küche und dem dazugehörigen Lager alle Räumlichkeiten für den Pächter und die Angestellten.

Das Obergeschoß ist zur Gänze den Gästen vorbehalten. Dies führt auch zu einer Effizienz in der Bewirtschaftung dieses Bereiches.

Das Untergeschoß ist den Vorratslagern, der Werkstatt und den WCs vorbehalten.

Im 2. UG befindet sich nur mehr die bestehende Seilbahnstation und der Technikraum, sowie der Zugang zu einem Plattformlift.

 

Konstruktionsprinzip und Materialisierung

Für tragende Wände, Decken und Dachflächen sind in 148mm bzw. 176mm starke KLH Platten vorgesehen. Innenwände werden in tragenden 148mm starken Platten ausgeführt. Die Sichtseiten bleiben in Fichte und werden nur weiß lasiert.

Die Außenwände und das hinterlüftete Dach wird mit Lärchenschindeln versehen.

Der Bau ist zur Gänze auf Punktfundamenten aufgeständert und tangiert das bestehende Gelände kaum.

Eine Schürze aus KVH mit wasserfesten Zementplatten schließt das Untergeschoß optisch zur Umgebung hin ab. Der entstehende Hohlraum wird als Holzlager genutzt.

 

 

Energetische Maßnahmen und Bauökologie

Der Bau und die Einrichtung werden komplett in Holz konzipiert. Die Sommernutzung ermöglicht einen Verzicht auf Dämmmaterialien.

Energetisch wird das Gebäude mit einem Blockheizkraftwerk, einem Grundofen zwischen den Stuben, einem Küchenholzofen und einer PV-Anlage auf der südlichen Dachfläche versorgt.

Die Lüftung erfolgt über die Fenster.

 

Bauablauf

Der Neubau wird auf Punktfundamente gelagert – ein Angleichen der Umgebung ist kaum notwendig. Die alte Hütte bleibt werden der Bauphase als Unterkunft für die Arbeiter bestehen.

Bestehende Kellerräumlichkeiten werden mit inerten Abbruchmaterialien aufgefüllt und dienen als Fundament der neuen Terrasse.

Der Massivholzanteil des Bestandes wird vor Ort aufbereitet und als Terrasse verbaut.

Der Neubau wird in optimierten Elementen mit dem Hubschrauber eingeflogen. Materialgebinde unter 300kg werden mit der Seilbahn befördert.

Restholz wird verarbeitet und zum Verheizen eingelagert.

Nach Abbruch der Bestandhütte wird die Oberfläche der Westwand des Neubaus fertiggestellt.


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