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Haus Beiser

Zwei Familiengenerationen finden unter einem Dach der anderen Art, in einem Wohnraum, "der mehr kann", Platz

Im Inneren behaglich, kommuniziert das Haus nach außen Zurückhaltung und Privatheit

Außenansicht

Außenansicht

Außenansicht

Außenansicht

Entwurf

Wunsch der Familie Beiser war die Vergrößerung ihres Einfamilienhauses, um Platz für zwei Generationen unter einem Dach zu schaffen. Die Erweiterung sah einen Ausbau um insgesamt 100 m2 vor, gleichmäßig aufgeteilt auf Erdgeschoss für die Generation der Großeltern, und Obergeschoss für die Jungfamilie.
Das Bedürfnis der Familie in einem Innenraum "der mehr kann" zu leben, inspirierte uns zur Idee im gesamten Haus das Gefühl eines Dachstuhls erlebbar zu machen. Unser Entwurfskonzept war der Bau eines, um 90 Grad gekippten, Satteldaches, welches behutsam an den Bestand angelegt wurde. Die so entstehende Spalte im Verschnitt bringt Tageslicht in den Wohnraum, welcher durch seine Westlage im Winter ansonsten benachteiligt wäre. Die neue Westfassade des Hauses neigt sich leicht nach außen, der klassische Knick eines Satteldaches zieht sich in sanfterer Form die Fassade hinab; die Wand wird zum Dach. Das Wohnerlebnis im Innenraum beruht auf der subtilen Kommunikation von Behaglichkeit, und einer steten, unterschwelligen Divergenz von der "klassischen Kiste".  Die Knicke in der Fassade sind minimal spürbar, drängen sich nicht auf und vermitteln so ein besonderes Ambiente, ohne offensichtlich identifizierbar zu sein.
Das Zweifamilienhaus funktioniert als introvertiertes Gebäude, Ausblicke in die umgebenden Berge und zum Kirchturm sind bewusst gesetzt, während sich die Fassade nach außen eher verschlossen präsentiert. Das interne Familienleben und das gemeinsame Miteinander bestimmen den Familienalltag, und somit auch die Wohnumgebung. Diese Betonung auf das Innenleben wird in der Fassade zusätzlich durch eine klare Abtrennung vom Grundstück verdeutlicht, die Familie hebt sich vom umliegenden Hochwassergebiet ab. Die Außenhaut berührt lediglich punktuell den Boden, um den Bezug und Stand zur und in der Umgebung herzustellen.
Eng miteinander verknüpft, sind beide Wohneinheiten trotzdem getrennt begehbar, um den zwei Generationen Privatsphäre zu ermöglichen.

Eckdaten

Projekt: Umbau und Anbau Einfamilienhaus
Bauherr: Familie Beiser
Ort: Hatting
Fläche: +100 m2
Ausführung: 2009

Esszimmer und Küche

Esszimmer und Küche

Ausführung

Ökologische Überlegungen, das Konzept des Dachraumes und das Verlangen nach einem warmen Lebensraum führten zur Materialwahl aus Holz.

Subtil wahrzunehmende Knicke in der Außenhaut weichen sanft von der klassischen Erwartungshaltung ab, und erzeugen ein differenziertes Raumgefühl.

Fassade

Fassade

Ansicht Süd

Ansicht Süd

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