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Passivwohnbebauung Bienerstraße

DREI schlanke Türme stehen selbstbewusst auf dem Baufeld zwischen Bahn und Bestand

Modell

Modell

Entwurf

DREI
DREI schlanke Türme stehen selbstbewusst auf dem Baufeld zwischen Bahn und Bestand. Unser Vorschlag nimmt die Typologie der bestehenden Wohnhäuser auf, ergänzt und komplementiert den Bestand. Die DREI bieten so allen bestehenden und zukünftigen Bewohnern Wohnqualitäten, die sich mit den Begriffen Luft, Licht, Sonne und Ausblick beschreiben lassen. Die Zahl DREI stellt sich aus mehreren Gründen als ideal heraus. Alle geforderten Wohnungen finden in den DREI Türmen Platz, ohne dabei die Höhe der Bestandshäuser zu überragen. Die DREI Türme bieten in allen Himmelsrichtungen ein Maximum an Freiraum, Durchsicht und Durchlässigkeit. DREI entspricht zudem der geforderten Teilungszahlen (2 zu 1), was eine Trennung zwischen den Bauherren sehr vereinfacht.


DREHUNG
Die DREI Türme drehen sich aus dem Raster der Bestandsgebäude. So maximiert sich der Ausblick und Durchblick für die Anrainer und Besucher dieses Stadtteils. Gleichzeitig entsteht durch die Drehung der DREI im Erdgeschoss ein aufgelockerter Straßenraum. Attraktive, buchtenartige Zonen entstehen, die zum Verweilen einladen und die Besucher der Viaduktbögen begrüßen.


WOHNEN
In den DREI Häusern befinden sich 114 Wohneinheiten. Je nach Größe teilen sich 3 oder 4 Wohneinheiten ein Geschoß. Die zweiseitig belichteten Wohnungen besitzen verglaste Loggias in den Gebäudeecken. Entsprechend den Passivhausvorgaben wird jede Wohnung mit einer kontrollierten, dezentralen Wohnraumlüftung ausgestattet. Flächenheizungen, versorgt durch Wärmepumpen, halten die Wohnungen warm.


GESTALTUNG
Das markante Gestaltungsmerkmal der DREI Türme ist die eloxierte Wellblechfassade, in der sich metallisch schimmernd der Himmel und die Umgebung reflektiert. Durch den vertikalen Verlauf der Welle werden die schlanken Häuser weiter betont, horizontale Fugen brechen die Höhe der Türme. Einfache quadratische Fenster unterstützen die Energiebilanz, wahren aber zudem auch den individuellen Maßstab. Die Größe der Fenster weitet sich zu den Ecken und löst die Türme damit optisch auf.


AUSSENANLAGEN
Zwischen den Viaduktbögen und den DREI Türmen entsteht ein neuer öffentlicher Raum, welcher als „shared space“ fungiert - Umsteiger, Fußgänger, Fahrradfahrer, Besucher der Geschäftslokale sowie Bewohner treffen hier aufeinander. Eindeutige Flächenzuordnungen wie Radstreifen und Gehwege werden aufgehoben – die Bewegung wird entschleunigt. Punktuelle Aufweitungen des Straßenraums schaffen urbane Plätze, welche sowohl von den Bögenlokalen, als auch von den neu entstanden Geschäften im Erdgeschoß der Türme bespielt werden kann. Zwischen den Häusern befinden sich die Fahrradräume, welche zusammen mit Sitzmöbeln und Bepflanzungen eine Art Filterschicht zwischen öffentlichem Straßenraum und halböffentlichen Parkflächen der Bewohner bilden.

VERKEHR
Der gesamte PKW-Verkehr wird über die Kapuzinergasse in das erste bzw. zweite Untergeschoss geführt. Auf eine Verbindung zur vielbefahrenen Bienerstraße wird verzichtet. So kann auch der Baumbestand an der Bienerstraße erhalten werden. Allein die Besucherparkplätze befinden sich oberirdisch, am Rand des Wohnparks – der Park selbst bleibt verkehrsfrei. Die zweigeschossige Parkgarage wird von natürlich belichteten Aufgängen erschlossen, die das Licht weit in die Garagen führen. Für die bestehenden Häuser finden sich separate Abgänge im Park. Die Dimension der Tiefgarage beeinträchtigt während des Baus die Fundamente der Bestandshäuser nicht.
Dennoch finden 228 PKWs in der Garage ihren Platz.

Eckdaten

Projekt: Wohnbau Bienerstrasse
Ort: Innsbruck, Österreich

Konstruktion

Die Einfachheit der Gebäude nutzt der Konstruktion. Der Stahlbetonbau übernimmt die tragende Funktion. Die Liftkerne steifen die Gebäude aus. Der klare Grundriss der Garage ermöglicht ein effizientes Stützenraster.
Vor der Tragstruktur hängt die hinterlüftete, mineralisch gedämmte Metallfassade.

Modell

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Wettbewerbsplakat

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