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Wettbewerb Betriebsgebäude Büchi AG

In Kooperation mit Nägele – Waibel Architekten ZT GmbH

Die schwungvolle Geste in der Landschaft kommuniziert Offenheit und Einklang mit dem Ort. Als landschaftsarchitektonisch konzipierter Baukörper bedenkt das Gebäude sowohl Abläufe im Innenraum, wie auch Stellung in der Umgebung, und betont den Bezug zwischen Innen und Außen.

Visualisierung

Visualisierung

Modellfoto

Modellfoto

Entwurf

Bergseitig in den Hang eingegraben, ragt der Baukörper talseitig frei in das so weitgehend unangetastete Gelände. Als landschaftsarchitektonisch konzipierte Geste folgt der Körper bogenförmig der Geländetopografie, und bietet Anwohnern und Benutzern des Wanderweges begrünte Dachflächen zum Begehen und Erleben der umliegenden Ausblicke an. Eindrucksvoll gelegt, kommuniziert die Firma Büchi AG mit der neuen Produktionshalle selbstbewusste Eleganz.

Landschaftsgestaltung

Die bebaute Fläche wird durch eine intensive Begrünung der Dachfläche ausgeglichen, eine Kräuterwiese und schützenswerte Orchideen dienen Wildbienen als Lebensraum, und Schafen und Ziegen als Weidefläche.Feuchtstandorte mit Erdschichten von 40 bis 100 cm Überschüttung speichern Regenwasser, und bilden ein eigenständiges Ökosystem.Entlang des Wanderweges begleiten Mischhecken (Prunus spinosa, Prunus padus, Cornus mas, Acer campestre, Carpinus betulus, Euonymus europaeus, Vibuernum opulus, Heckenrosen) und hochstämmige Baume (Walnuss, Linde, Obstbäume) den Benutzer.

Verkehrskonzept
Ein ineinander greifendes Verkehrs- und Erschließungskonzept optimiert einerseits funktionale Anlieferungstätigkeiten, und bietet andererseits Mitarbeitern und Wanderern die Möglichkeit das Gelände auf Fußwegen zu erkunden. Der Wanderweg führt durch den Obst- und Waldbaumbestand zu nutzbaren Freiflächen, sowie dem Haupteingang.Um dem Anspruch eines optimalen und flexiblen Betriebsablaufs entgegenzukommen, finden die gesamte Produktions- und Lagerfläche auf einem Geschoss Platz.Der Schwung der Gebäudegeste wird durch das Rückgrat des belichtenden Innenhofes unterstrichen.
Am durchgängigen Hof reihen sich eine Vielzahl an Einbauten auf, welche Aufenthaltsräume, Büroräumlichkeiten, Erschließung und Fluchtwege, sowie Technikräume, Garderoben und Toilettenanlagen im Untergeschoss beherbergen.Die Fluchtwege führen alle direkt auf das Dach.

Der Zubau knüpft über die bestehende Cafeteria und eine neu gebaute Veranda an das existierende Verwaltungsgebäude an. Die Veranda mündet in eine Terrasse mit Ausblick auf Tennisplätze und Weiher, und bietet eine legere Atmosphäre für informelle Mitarbeitertreffen verschiedener Abteilungen.

Eckdaten

Wettbewerbsbeitrag
In Kooperation mit Nägele – Waibel Architekten ZT GmbH
Projekt: Betriebsgebäude Büchi AG
Bauherr: Labortechnik Büchi AG
Ort: Meiersegg, Flawil, Schweiz
Planung: 2011

Ausführung

Die Deckenplatten, tragenden Wände und Stützen sind in Stahlbeton geplant. Die variierende Deckenstärke errechnet sich nach der jeweiligen Spannweite, zur Gewichtsreduktion werden Zonen mit hoher Deckenstärke mit Hohlkörpern versehen.
Außenwände werden aus vorgehängten Betonfertigteilen gebildet.

Die Produktionsflächen werden geschosshoch verglast, zusätzlich zum seitlich einfallenden Licht ergänzen Deckenöffnungen die Belichtung, und wirken so der großen Hallentiefe entgegen. Vertikale Lochblechlamellen und verstellbare Screens an der Außenfassade vermeiden direkte Sonneneinstrahlung und Schlagschatten.
Die horizontal gesetzten Glasflächen der Produktionshalle nutzen die solare Einstrahlung passiv aus.
Durch die Implementierung eines durchdachten Tageslichtsystems wird die Notwendigkeit einer Zuführung von Kunstlicht reduziert, Kosten werden eingespart und ein Mehraufwand an Energie vermieden.
Das Energiekonzept verwendet lokale Ressourcen am Standort für eine geothermische Anlage als Wärmequelle im Winter, und Wärmesenke im Sommer.

Das begrünte Dach hebt den Stellenwert des umliegenden Wandergebiets hervor, und steigert durch die Schaffung sinnvoller Bepflanzungsfläche den Mehrwert des Gebäudes

Lageplan

Lageplan

Querschnitt

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