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Wettbewerb Eduard Wallnöfer-Platz

In Kooperation mit radekhala architekten

Die Neuorganisation und flexible Bespielbarkeit des Innsbrucker Landhausplatzes betont die Beschaffenheit als "Platz". Der Ort wird in seiner Funktion unterstrichen, und mithilfe einfacher gestalterischer Parameter in seiner Position und Bedeutung verstärkt.

Visualisierung

Visualisierung

Entwurf

Vom allgemeinen Stadtbild abwesend, erscheint der Eduard-Wallnöfer Platz indifferent, und wird weder als Park, noch als Platz wahrgenommen. Die Assoziation mit der NS-Zeit ruft negative Konnotationen hervor, und wertet die grundsätzlich attraktive Lage im Zentrum von Innsbruck ab.
Eine Unterstreichung der Eigenschaft als "Platz" verspricht eine Neuaneignung durch Stadtbenutzer.
Als leicht nach Süden ansteigende Platte konzipiert, stellt die neue Oberfläche des Platzes gleichzeitig die Fassade des an der Salurnerstraße platzierten Baukörpers. Der Baukörper selbst fasst den Platz nach Süden ein, und erzeugt so einen klar definierten Stadtraum.
Inspiriert von der Beziehung zwischen Stadt und Berg, lässt die Verknüpfung von Horizontal- und Vertikalbewegung eine "artifizielle Tiroler Landschaft" entstehen. Die Kontinuität der Oberfläche hebt die bestehende Zweiteilung auf, integriert das Befreiungsdenkmal und schafft ein neues Gegenüber für das Landhaus.
Reduzierte Sparsamkeit bei der Grünraumgestaltung und dem Einsatz von baulichen Elementen verspricht Freiraum für eine vielfältige Benutzung. Die neutrale Oberfläche ermöglicht Veranstaltungen aller Art stattfinden zu lassen.
Behutsam gestaltet, suggeriert die Oberfläche eine subtile Zonierung durch die Widergabe der jeweils angrenzenden Bebauungsstrukturen im Osten und Westen, und den fließenden Übergang im Norden. Die Verknüpfung zur Maria-Theresien Straße wird hervorgehoben.


Die Haut des Platzes wird in regionalem Gestein ausgeführt, leichte Farb- und Beschaffenheitsabstufungen betonen die gewünschte Atmosphäre der feinen Differenzierung.
Einhergehend mit dem Konzept der "artifiziellen Tiroler Landschaft" werden Nadelbäume und ein perforierter Streifen "Almwiese" sensibel und präzise in Vertiefungen in der Platzoberfläche gesetzt. Sitzgelegenheiten werden durch kubische Erhebungen gebildet.


Als temporäre Ausstellungsfläche bespielbar, bietet unser Entwurf Künstlern eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeiten, und profitiert so durch die kontinuierliche Veränderung seines Erscheinungsbildes. Der Platz lebt und stimuliert Benutzer stets von neuem.


Der Baukörper im Süden des Platzes beherbergt unter anderem das Info-Center-Tirol, welches im Einklang mit Denkmälern und Ausstellungsstücken Informationen bereitstellt. Ein darüber schwebendes Café rundet das vielschichtige Raumerlebnis ab.
Im oberen Gebäudeabschnitt finden Büroräumlichkeiten Platz.
Die bestehende Tiefgarage wird um etwa 20 Parkplätze erweitert.

Eckdaten

Wettbewerbsbeitrag
In Kooperation mit radekhala architekten
Projekt: Neugestaltung Eduard Wallnöfer-Platz
Bauherr: Land Tirol
Ort: Innsbruck, Österreich
Planung: April 2008

Weiterführende Links

Künstlerische Bespielung

Künstlerische Bespielung

Visualisierung

Visualisierung

Die zentrale Lage des Platzes in der Innenstadt verspricht Künstlern, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zugänglich zu machen

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