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Wettbewerb Markthalle Sargans

Wettbewerbsbeitrag 1. Platz
In Kooperation mit Nägele – Waibel Architekten ZT GmbH und Armin Steiger

Unsere Idee folgt dem Prinzip einer Optimierung auf mehreren Ebenen. Die sinnvolle Organisation der internen und externen Anlagen, ein effizientes Erschließungssystem und ausgewogene Gebäudeproportionen bilden den Kern der Entwurfsaufgabe.

Visualisierung Innenansicht

Visualisierung Innenansicht

Visualisierung Außenansicht

Visualisierung Außenansicht

Entwurf

In der Neuordnung nah an die westliche Grundgrenze gerückt, verfolgt das Projekt das Ziel, haushälterisch mit den Grundstücksressourcen umzugehen, Verkehrsflächen zu reduzieren, sowie die Proportionen der Halle und die Betriebsabläufe zu optimieren.
Große Glasflächen erzeugen eine helle, freundliche Raumatmosphäre und bieten Ausblicke in die einzigartige Landschaft. Nachts strahlt der Baukörper von innen heraus – die Halle wird zum eigenen Werbeträger. Je nach Art der Veranstaltung wird die Halle über das Foyer oder über den Vorplatz betreten. Unser Entwurf sieht einen großzügigen Vorplatz vor, der auf kürzestem Wege von der angrenzenden St. Gallerstrasse erschlossen wird. Der 240 m2 große, stützenfreie Hallengrundriss erlaubt eine möglichst vielfältige Nutzung.
Dreigeschossig genutzt, finden dienende Funktionen hangseitig Platz: Garderobe, Verwaltung, Küche und Lager im Erdgeschoss; Kantine im Obergeschoss und Sanitärräume und Technik im Untergeschoss. Die Kantine ist zugleich Zuschauertribüne mit Blick auf das Geschehen in der Halle.

Eckdaten

Projekt: Viehmarkthalle Sargans
Bauherr: Marktgemeinde Sargans
Ort: Sargans, Schweiz

Ausführung

Konstruktion
Mit etwa 4 m hohen Kastenträgern aus Holz wird die Konstruktion der Halle möglichst schlank geplant. Ober- und Untergurt sind dem Kräfteverlauf entsprechend dimensioniert und optimiert. Der Untergurt ist zweiteilig, und erlaubt Querungen für die technische Gebäudeausrüstung. Obergurt und Untergurt sind beidseitig mit Holzwerkstoffplatten beplankt. Die Trägerkonstruktion wird von V- förmigen Stützenpaare aus Leimholz getragen. In Querrichtung sind die Kastenträger mit Bindern aus Brettschichtholz ausgesteift, diese wiederum dienen als Auflager für die Stahlprofile und Glasplatten.

Energiekonzept

Ziel des Energiekonzeptes ist die Nutzung lokaler Ressourcen, und die Optimierung von Investitions- und Betriebskosten unter Einhaltung definierter Raumluftkonditionen. Der Standort bietet gute Voraussetzungen für eine geothermische Anlage als Wärmequelle im Winter und Wärmesenke im Sommer.

Lüftung
Eine mechanische Lüftungsanlage mit einer Leistung von ca. 40 m3/h/Person mit einer Wärmerückgewinnungseinheit reduziert Lüftungswärmeverluste (Wärmerückgewinnung 75%). Die Raumluftströmung soll als Mischlüftung mit induktiven Deckenauslässen hergestellt werden.

Grundkühlung im Sommer
Zur Vermeidung von Überwärmungen wird die Halle bei einer Außenlufttemperatur über 20°C automatisch über Lüftungsklappen mit kühler Nachtluft querbelüftet, was die Speichermasse (massive Bodenplatte) kühlt.

Spitzenlastkühlung / Heizung

Die Halle wird über ein Fußbodenheiz- bzw. Kühlsystem mit wasserführenden Kunststoffrohren in der massiven Bodenplatte geheizt und gekühlt. Als Energieträger dienen Bohrlochsonden oder mit Leitungsrohren bestückte Fundierungspfähle. Das System weist einen hohen Komfort wegen des hohen Strahlungsanteils auf. Die empfundenen Temperaturen im Heiz- und im Kühlfall werden im hohen Hallenraum besonders über die Oberflächentemperatur des Fussbodens wahrgenommen. Die bei hohen Räumen auftretende Lufttemperaturschichtung wird mit diesem System reduziert. Die mittlere Hallenlufttemperatur kann im Heizfall wesentlich niedriger, und im Kühlfall wesentlich höher gehalten werden als bei üblichen Luftheiz-/Kühlsystemen. Die Betriebskosten werden dadurch reduziert.

Verschattung

Das verglaste Hallendach wird mit einem zweilagigen Sonnenschutz und automatisch öffnenden Klappen zur thermischen Entlüftung bei Überwärmung im Dachbereich ausgestattet. Für die Verschattung der vertikalen Glasflächen ist eine Baumreihe dicht vor die Glasfassade vorgesehen. Die Blätter der Bäume stellen einen natürlichen Sonnenschutz her.

Der Wunsch, Aufmerksamkeit auf das Geschehen im Halleninneren zu lenken, beeinflusste unsere Entwurfsüberlegungen für die multifunktionale Markthalle

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