Fraganter Selbstversorgerhütte der Alpenvereinsjugend

Für den österreichischen Alpenverein wurde die Fraganter Selbstversorgerhütte erneuert und durch einen eingeschossigen Mehrzweckraum erweitert. Die Architektur spiegelt die Geschichte des historischen Kupferabbaugebiets wider, mit einer Fassade aus handgefertigten Kupferschindeln als Verweis auf die Vergangenheit. Die Holzfassade verleiht dem Gebäude Wärme und Harmonie. Ein robuster Stahlbetonsockel sorgt für Stabilität im alpinen Gelände. Die schlichte Architektur schafft einen Ort, der die Geschichte der Region ehrt und zugleich eine zeitgemäße Aufenthaltsqualität für die Alpenvereinsjugend bietet.

Adresse

Flattach, Österreich

Bauherrschaft

Alpenverein Klagenfurt

Fotografie

David Schreyer

Daten

Wettbewerb und Realisierung
Maßnahme: Neubau
Funktion: Schutzhütte
Ausschreibung: 2019
Fertigstellung: 2023

Publikationen

Bergauf Magazin, Ausgabe 5.2023
Designboom
Archdaily

Hotel Diedrich

Adresse

Hallenberg, Deutschland

Bauherrschaft

Familie Diedrich

Fotografie

Alexander Kofler

Daten

Maßnahme: Umbau
Funktion: Hotel
Fertigstellung: 2022

La Couronne

Ein alteingesessenes Hotel im Schweizer Bergsportmekka Zermatt.
Durch eine Neuausrichtung sollen in Zukunft wieder vermehrt einheimische bzw. europäische Gäste angesprochen werden. Den damit verbundenen gehobeneren Ansprüchen der Kundschaft wird in einem ersten Schritt durch die Umsetzung eines neuen Wellnessbereichs samt Außenpool, eines Fitnessstudios, sowie eines Mehrzweckraums Rechnung getragen. Kontrastierend zu den allgegenwärtigen Auswüchsen der „Anything Goes“-Hotelarchitekturen wurde unter dem Leitsatz „A Mountain State Of Mind“ in den freigewordenen Räumlichkeiten einer ehemaligen Tischlerei ein klares und reduziertes Raumkonzept entwickelt. Umgesetzt in unaufgeregten, lokalen Materialien bleibt Luft und Raum um herunterzukommen – auf knapp 2000m Seehöhe.

Adresse

Zermatt, Schweiz

Bauherrschaft

Hotel und Sport Julen AG

Fotografie

Daniel Zangerl

Daten

Maßnahme: Umbau
Funktion: Hotel
Fertigstellung: 2022

Porzehütte

Die Aufgabe des Projektes umfasste eine Erhöhung der Schlafplatzkapazität und eine zeitgemäße Neukonzeption der Küche bei Einhaltung eines knappen Baubudgets. Die Stube und der Verandaanbau mussten erhalten bleiben.

Die Architektur und Konstruktion der Porzehütte verfolgt das, was eine Schutzhütte in den Alpen sein muss: Ein reduzierter, funktionaler, nachhaltiger Zweckbau mit so wenig Aufwand wie nötig und mit Material aus der Region.

Die Bewirtschaftung der Hütte mit insgesamt 85 Schlafplätzen und einer Gastronomie für Hütten- und Tagesgäste beschränkt sich auf die Sommermonate.

Das Thema alpiner Hüttenbau und die äußerst kurze Bauzeit von nur 7 Wochen führten dazu, dass die Hütte als reiner Holzbau umgesetzt wurde. Die gesamte Konstruktion wurde in Brettsperrholzbauweise umgesetzt, nicht zuletzt, weil die Hütte einer Schneelast von 11KN/m standhalten muss. Fassaden und Dach wurden mit Lärchenschindeln verkleidet. Lärchenfenster und Lärchendielenböden runden das Gesamtbild ab.

Die Ausstattung ist auf das Wesentliche reduziert und bietet Nutzen, aber keinen Luxus. Zur Ausnutzung der kompakten Kubatur wurde mit dem Ziel eines Höchstmaßes an Komfort auf kleinstem Raum ein neues Raumkonzept für die Schlafbereiche entwickelt. Eine in sich verschränkte raumbildende Brettsperrholzkonstruktion schafft bei selbem Platzbedarf eines Stockbettenlagers intime Zweierkojen.
Adresse

Obertilliach, Österreich

Bauherrschaft

Österreichischer Alpenverein

Daten

Maßnahme: Umbau
Funktion: Schutzhütte
Fertigstellung: 2021